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Seit Januar 2007 gibt es ein Büro der Diakonie im Kosovo, das sich um die Betreuung von freiwilligen Rückkehrern kümmert.
Auf Anfrage der rheinland-pfälzischen Rückkehrberater führt die Diakonie individuelle Recherchen vor Ort durch. Diese umfassende Vorbereitung und Erkundigung vor einer Rückkehr ist unbedingt notwendig, um bereits im Vorfeld alle rückkehrrelevanten Aspekte zu recherchieren und so eine Rückkehr in Sicherheit und Würde zu ermöglichen.
Nach einer erfolgten Rückkehr stehen die Mitarbeiter der Diakonie im Kosovo als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung. Diese nachhaltige Betreuung und zuverlässige Unterstützung vor Ort ist sehr wichtig, um Reintegrationsprobleme zu bewältigen und die Rückkehr erfolgreich zu gestalten.
Nachrichten
Memorandum of Understanding zur Umsetzung des Projektes eines Umweltzentrums in Mitrovica, Kosovo wurde unterzeichnet
Der Minister für Bildung, Forschung und Technik, Rame Buja, der Bürgermeister von Mitrovica, Avni Kastrati sowie Bernd Baumgarten, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Kosovo und Christoph Heil, Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterzeichneten am 29. Juni 2011 das Memorandum of Understanding (MoU) für das Projekt zur Errichtung eines Kompetenzzentrums im Kosovo, um die Bildungsarbeit im Bereich Umwelt zu fördern.
Dieses Aus- und Weiterbildungszentrum wird Informationen und Ausbildungskurse für die kosovarische Bevölkerung bereitstellen und anbieten, darunter auch für Schulen und andere Institutionen, wo neuste Umwelttechnologien eingesetzt und somit professionelle Ausbildungen ermöglicht werden, die sich auf die aktuelle Nachfrage und den künftigen kosovarischen Arbeitsmarkt ausrichten.
Bildungs- und Forschungsminister Buja dankte sowohl den Vertretern des Diakonie Training Centers in Mitrovica als auch den Vertretern der GIZ für die Unterstützung des Kosovo mit diesem Projekt. Zudem betonte Buja die Wichtigkeit der Etablierung und Durchführung von Ausbildungen im Bereich Umweltschutz durch das Diakonie Training Center. „Wir werden die Etablierung von Kompetenzzentren in den großen Städten Kosovos fortführen. Um das Umweltbewusstsein der Menschen zu wecken, ist der Beginn dieses Projekts in Mitrovica von großer Bedeutung. Das Zentrum wird Arbeitsplätze in diesem Feld schaffen, die für eine bessere Umwelt im Kosovo sehr notwenig sind, vor allem in Zeiten, in denen das Bewusstsein der kosovarischen Bürger hinsichtlich des Umweltschutzes noch nicht sehr ausgeprägt ist. Das Bildungsministerium wird dieses und weitere neue Projekte im Kosovo, die dem Land und seinen Bürgern zugute kommen, mit großem Engagement unterstützen.“, so Minister Buja.
Bürgermeister Kastrati, bezeichnete die Umsetzung des Projekts „Umweltzentrum“ als richtig, zumal die Stadt Mirovica, aus seiner Sicht, eine der am stärksten verschmutzen Städte im Kosovo war und immer noch ist. Vorstandsvorsitzender der Diakonie Kosovo, Bernd Baumgarten und Christoph Heil von der GIZ erläuterten, dass die Umsetzung dieses Projekts sowie die Weiterentwicklung der Ausbildungen im Bereich Umwelt sehr wichtig seien, da diese großen Einfluss auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes haben werden.
Darüber hinaus stellten Umwelt- und Bildungsexperten ein Entwurfskonzept für das Projekt des Kompetenzzentrums in Mitrovica vor, das im Rahmen des MoU umgesetzt werden soll.
dd, 04.07.2011




